Heilpraktiker-Pruefungsfragen-Husum-2008-August

Heilpraktikerüberprüfung Husum 25. August 2008

Für die Richtigkeit der Fragen und Antworten übernehmen wir keine Gewähr. Richtige Antworten werden bei der Auflösung in grün dargestellt und falsche in rot.

Frage 1:

Folgende(r) Befund(n) kann/können sich im Zusammenhang mit einer Lungenembolie finden:

A) Tiefe Beinvenenthrombose
B) Hypertonie
C) Trockene Rasselgeräusche
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Keine der Aussagen A, B und C ist richtig.
Frage 2:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Eine mikrozytäre Anämie kann ihre Ursache haben in

A) Eisenarmer Kost
B) Vitamin B12-Mangel
C) den Folgen einer Magenresektion
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C ist richtig.
Frage 3:

Folgende Aussage(n) zur Hämophilie A ist/sind richtig:

A) Es handelt sich um einen über das X-Chromosom vererbbaren Blutgerinnungsdefekt.
B) Die Krankheit tritt meist erst nach der Säuglingszeit in Erscheinung.
C) Frauen erkranken in der Regel nicht an einer echten voll ausgeprägten Hämophilie.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C ist richtig.
Frage 4:

Feuchte(s) Symptom(e) passt/passen zum nephrotischen Syndrom beim Erwachsenen:

A) Lipidurie
B) Große Proteinurie
C) Ödeme an den Unterschenkeln
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C ist richtig.
Frage 5:

Folgende Aussage(n) zur rheumatoiden Arthritis ist/sind richtig:

A) Typisch ist eine asymmetrische Synovialitis der Fingergrund- und –mittelgelenke sowie der Zehengrundgelenke.
B) Es handelt sich meist um eine akute Polyarthritis.
C) Zu den typischen Symptomen zählt die Morgensteifigkeit in Händen und Füßen.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 6:

Folgende Aussage(n) zum dementiellen Syndrom ist/sind richtig:

A) Die Symptomatik tritt ausschließlich nach dem 60. Lebensjahr auf.
B) Depressionen können eine Demenz vortäuschen.
C) Es kann im fortgeschrittenen Stadium zu Störungen des Sprachverständnisses kommen.
D) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 7:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: In Folge eines Diabetes mellitus

A) kommt es häufig zu untergewichtigen Neugeborenen von erkrankten Müttern.
B) kann es zu einem Blasenstein kommen.
C) kann es zur Fettleber kommen.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 8:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Im Entzugsdelir kann es kommen zu:

A) Bewusstseinsstörungen
B) Generalisierten zerebralen Anfällen
C) Halluzinationen
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 9:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Zum Parkinson-Syndrom gehört/gehören:

A) Rigor
B) Akinese
C) Tremor
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 10:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Zur Klinik eines Asthma bronchiale gehört/gehören

A) ein verlängertes Inspirium
B) ein hyposonorer Klopfschall
C) trockene Rasselgeräusche
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 11:

Folgende Aussage(n) zur Vena portae hepatis ist/sind richtig:

A) Das Blutgefäß transportiert sauerstoffarmes Blut in die Leber.
B) Das Blutgefäß transportiert nährstoffreiches Blut in die Leber.
C) Das Blutgefäß transportiert sauerstoffarmes Blut von der Leber in die Vena cava.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
Frage 12:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Beim Ausfall des Sinusknoten kommt es

A) meist zur einer Sinusbradykardie.
B) meist ur Übernahme der Schrittmacherfunktion durch den AV-Knoten.
C) immer zum plötzlichen Herztod.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Keine der Aussagen A, B und C ist richtig.
Frage 13:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Beim Glaukomanfall (Winkelblockglaukom) zeigt/zeigen sich typischerweise:

A) Eine lichtstarre Pupille.
B) Sehr starke Kopfschmerzen.
C) Ein palpatorisch sehr weicher Bulbus.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 14:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Als ein sicheres Frakturzeichen gilt

A) ein aufgetretenes Hämatom.
B) ein Bewegungsschmerz.
C) eine abnorme Beweglichkeit.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 15:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Eine passive Immunisierung

A) erfolgt durch direkten Kontakt des Organismus mit dem abgeschwächten Erreger.
B) erfolgt durch eine Injektion von spezifischen Antikörpern.
C) führt im Vergleich zur aktiven Immunisierung zu einem länger anhaltenden Schutz.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 16:

Folgende Aussage(n) zur Psoriasis vulgaris ist/sind richtig:

A) Psoriasisherde sind scharf begrenzt und rot mit silberweißer Schuppung.
B) Unter Einwirkung von ultraviolettem Licht (UVA) kommt es zu einer Verschlimmerung der Symptomatik.
C) Im Verlauf der Erkrankung kann es zu einer Arthritis kommen.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 17:

Eine 30jährige Patientin bekommt während einer Auseinandersetzung mit ihrem Partner Atemnot, Erstickungsangst, Parästhesien und tonische Krämpfe an Armen und Händen. Die Patientin atmet tief mit karpfenartiger Mundstellung und ist etwa blass im Gesicht. Auf ihrer Stirn stehen Schweißtropfen. Sie bleibt bei vollem Bewusstsein. Das Krankheitsbild passt zu folgender/folgenden Diagnosen:

A) Asthmaanfall
B) Generalisierter epileptischer Anfall
C) Hyperventilationstetanie
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 18:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Eine Verminderung der Vitalkapazität kann verursacht sein durch:

A) eine Lungenfibrose
B) eine Zwerchfellparese
C) Pneumothorax
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 19:

Folgende Aussage(n) zum Osteosarkom ist/sind richtig:

A) Es handelt sich um einen vor allem in der Kindheit und Jugend auftretenden malignen Knochentumor.
B) Der Tumor metastasiert meist in die Leber, selten in die Lunge.
C) Es handelt sich um einen knochenbildenden Tumor.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 20:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Zu folgender/folgenden typischen Komplikation(en) kann es bei einem Herzinfarkt kommen:

A) Myokardruptur
B) Myokarditis
C) Kardiogenen Embolien
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 21:

Bei Windpocken kommt es zu einem juckenden Exanthem. Folgende Aussage(n) ist/sind zutreffen:

A) Die Schleimhäute sind beteiligt.
B) Der Kopfhaarbereich bleibt typischerweise frei von Effloreszenzen.
C) Hände und Füße sind nicht betroffen.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 22:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Als Ursache für einen Ikterus kommt/kommen infrage:

A) Hämolytische Anämie.
B) Steineinklemmung im Ductus cysticus
C) Meulengracht-Krankheit
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 23:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Ein systolisches Geräusch über dem Herzen kann, außer bei Klappenfehlern, auch auftreten bei:

A) Fieber
B) Anämie
C) Hyperthyreose
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 24:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Neben den Symptomen Struma, Tachykardie und Exophthalmus finden sich häufig beim Morbus Basedow:

A) Innere Unruhe
B) Wärmeintoleranz
C) Grobschlägiger Intentionstremor
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 25:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Folgenden vom Patienten geschilderte Erlebnisse sind typische Halluzinationen:

A) Möbel, Tisch, Stühle usw. in meinem Zimmer erschienen mir klein und verzerrt und das Zimmer länger und breiter als es in Wirklichkeit ist.
B) In der Krankheit höre ich alles überscharf und quälend.
C) Ich spüre oft in meinem Körper elektrische Ströme, die von den Hausbewohnern durch moderne Apparate erzeugt werden.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 26:

Folgende Aussage(n) zum Krankheitsbild des Herpes Zoster ist/sind richtig:

A) Es treten halbseitig lokalisiert in Gruppen angeordnete Bläschen auf.
B) Es kommt nur selten vor, dass gleichzeitig beide Körperseiten befallen sind.
C) Durch Befall des 1. Trigeminusastes kommt es zum Zoster ophthalmicus.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 27:

Folgende Aussagen(n) zum Krankheitsbild des Basalioms ist/sind richtig:

A) Es handelt sich um einen gutartigen Tumor.
B) Das Wachstum ist infiltrierend und ohne Metastasierung.
C) Der Tumor tritt meist an chronisch lichtexponierten Stellen auf.
D) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 28:

Eine 17-jährige Patientin kommt wegen einer seit 5 Monaten bestehenden Amenorrhoe in die Sprechstunde. Sie fühlt sich leistungsfähig und fühlt sich zu dick, obwohl sie, wie sie berichtet, in den letzten Monaten bei einer Größe von 168 cm von 61 kg auf 43 kg an Gewicht abgenommen hat. Sie finden einen Blutdruck von 90/60 bei einer Herzfrequenz von 64/min. Bei der Inspektion finden sich neben dem mageren Habitus keine Auffälligkeiten. Die Haut ist trocken. Eine verstärkte Schweißneigung wird verneint. Es bestehe eher eine Kälteempfindlichkeit. Als Trinkmenge werden ca. 1,5 Liter pro Tag angegeben bei unauffälliger Urin-Ausscheidung. Folgende Diagnose(n) ist/sind passt/passen zu Anamnese und Befunden:

A) Juveniler Diabetes mellitus
B) Hyperthyreose
C) Anorexia nervosa
D) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 29:

Eine 56-jährige Frau klagt über Juckreiz an wechselnden Stellen, vor allem im Bereich des Stammes. Es finden sich bis auf Kratzspuren in der Gürtelregion und an den Oberschenkelen keine pathologischen Hautveränderungen. Folgende Maßnahme(n) ist/sind in Bezug auf die geklagten Beschwerden geeignet, Hinweise auf die Diagnose zu geben:

A) Medikamentenanamnese
B) Suche nach einer psychischen Ursache
C) Untersuchung des Urins
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 30:

Eine 36-jährige Frau klagt über seit 2 Monaten zunehmende Müdigkeit und Leistungs-schwäche, aktuell beginnende Atemnot unter Belastung, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Zungenbrennen und brüchig gewordene Fingernägel. In der gynäkologischen Anamnese finden sich 1 Geburt und eine Fehlgeburt, Zyklus 22 Tage, Menstruation stark, ca. 6-7 Tage. Keine schweren Vorerkrankungen. Bei der Inspektion fallen Blässe von Haut und Schleimhäuten sowie Mundwinkelrhagaden auf. Bei der Untersuchung erheben Sie folgenden Befunde: Blutdruck RR 129/80 mmHg, Puls 105/Min., leises systolisches Herzgeräusch. Laborparameter: Hb vermindert, Erythrozyten zu kleine, Eisen und Ferritin im Plasma vermindert, Transferrin erhöht, Hämatokrit vermindert, Erythrozytenzahl vermindert, weißes Blutbild ohne pathologischen Befund. Folgende Verdachtsdiagnose(n) kommt/kommen infrage.

A) Perniziöse Anämie
B) Eisenmangelanämie
C) Leukämie
D) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 31:

Eine 36-jährige Frau klagt über seit 2 Monaten zunehmende Müdigkeit und Leistungs-schwäche, aktuell beginnende Atemnot unter Belastung, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Zungenbrennen und brüchig gewordene Fingernägel. In der gynäkologischen Anamnese finden sich 1 Geburt und eine Fehlgeburt, Zyklus 22 Tage, Menstruation stark, ca. 6-7 Tage. Keine schweren Vorerkrankungen. Bei der Inspektion fallen Blässe von Haut und Schleimhäuten sowie Mundwinkelrhagaden auf. Bei der Untersuchung erheben Sie folgenden Befunde: Blutdruck RR 129/80 mmHg, Puls 105/Min., leises systolisches Herzgeräusch. Laborparameter: Hb vermindert, Erythrozyten zu kleine, Eisen und Ferritin im Plasma vermindert, Transferrin erhöht, Hämatokrit vermindert, Erythrozytenzahl vermindert, weißes Blutbild ohne pathologischen Befund. Folgende Verdachtsdiagnose(n) kommt/kommen infrage.

A) Perniziöse Anämie
B) Eisenmangelanämie
C) Leukämie
D) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 32:

Ein Patient berichtet, dass er in letzter Zeit an kurzdauerden Schwindelanfällen leidet, die von Übelkeit, Schweißausbruch und Angstgefühl begleitet sind und durch bestimmte Kopfbewegungen ausgelöst werden – und zwar mit zunehmender Häufigkeit. Er habe keine Beeinträchtigung der Hörfähigkeit bemerkt. Schmerzen habe er keine. Folgende Erkrankung(en) passt/passen zur Anamnese:

A) Menière-Krankheit
B) Zoster oticus
C) Paroxysmaler Lagerungsschwindel
D) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 33:

Ein 25-jährige Mann klagt aus vollem Wohlbefinden heraus über plötzliches Herzklopfen, Beklemmungsgefühl und Schwindel. Keine wesentlichen Vorerkrankungen, kein akuter Schmerz. Bei Inspektion unauffälliger Befund. Die Untersuchung ergibt folgende Befunde: RR 140/80 mmHg, Radialispuls 90/min, unregelmäßig. Gleichzeitig auskultierte Herzschläge 125/min, arrhythmisch. CK-MB im Normbereich. Folgende Erkrankung(en) kommt/kommen bei dem Befund und der Anamnese infrage:

A) Paroxysmales Vorhofflimmern
B) Herzinfarkt
C) Aortenbogensyndrom
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 34:

Ein 43-jähriger Mann klagt über ein schweres Druckgefühl hinter dem Brustbein, Brustschmerz in den linken Arm ausstrahlend, Angst- und Vernichtungsgefühl, Übelkeit. Die Beschwerden halte seit einer Stunde an. Die Symptomatik sei plötzlich und aus der Ruhe heraus aufgetreten. Das Ereignis sei erstmalig. Keine Atemnot, keine Oberbauchbeschwerden. Starker Raucher, gelegentlich Alkoholkonsum. Bei der Inspektion fallen Blässe und Kaltschweißigkeit auf, keine Zyanose. Bei der Untersuchung ergeben sich folgende Befunde: RR 110/70 mmHg, Puls 100/min, zeitweise unregelmäßig, auskultatorisch keine pathologischen Herzgeräusche, Körpertemperatur 36,5 °C axillar, Abdomen weich, palpatorisch schmerzfrei, keine Abwehrspannung. Laborparameter: CK-MB erhöht, Lipase im Normbereich, Amylase im Normbereich. Folgende Erkrankung(en) kommt/kommen bei dem Befund und der Anamnese infrage:


A) Akute Pankreatitis
B) Akuter Herzinfarkt
C) Akute Perikarditis
D) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 35:

Ein 62-jähriger alkoholkranker Mann, der aber aktuell nüchtern ist, berichtet, dass seine 57-jährige Ehefrau ihm untreu sei. Er wisse seit einiger Zeit ohne jeden Zweifel, dass sie mehrere – möglicherweise Dutzende – Liebhaber habe. Als Beweise führt er an, dass in der gemeinsamen Wohnung die Vorhänge gelegentlich zugezogen seien und dass er oft auf dem Sofa zerdrückte Kissen entdeckt habe. Außerdem sehe die Ehefrau manchmal „auffallend erhitzt“ aus. Die begleitende Ehefrau beteuert die Unsinnigkeit des Verdachtes und verweist auf den langjährigen Alkoholabusus des Ehemannes sowie dessen seit mehreren Jahren bestehende Potenzstörung. Folgende Erkrankung(en) kommt/kommen bei dem Befund und der Anamnese infrage:

A) Eifersuchtswahn
B) Erotomanie (Liebeswahn)
C) Alkohol-Halluzinose
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 36:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Ein Heilpraktiker darf, weil es ihm gesetzlich verboten ist, 

A) keinerlei Infektionskrankheiten behandeln.
B) die Prostata nicht untersuchen.
C) keine apothekenpflichtigen Medikamente verordnen.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Keine der Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 37:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Eine vom Patienten gewünschte Frischzelltherapie muss der Heilpraktiker ablehnen,


A) weil ihm die Durchführung einer Zelltherapie gesetzlich verboten ist.
B) wenn der Patient allergisch prädisponiert ist.
C) wenn eventuell Krankheiten bestehen, bei denen der Patient durch eine Zelltherapie gefährdet ist.
D) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 38:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Bei Marcumar-Patienten (Quick 20%) darf/dürfen folgende Injektion(en) durchgeführt werden:

A) Intravenöse Injektion
B) Intramuskuläre Injektion
C) Intrakutane Injektion
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 39:

Folgende Aussage(n) zum Verlauf wichtiger Arterien ist/sind richtig:


A) Aus dem Aortenbogen geht rechts der Truncus brachiocephalicus ab, der sich in die rechte A. carotis communis und die rechte A- subclavia teilt.
B) Links gehen direkt aus dem Aortenbogen die linke A. carotis communis und die linke A. subclavia ab.
C) Die Aorta teilt sich in Höhe des letzten Brustwirbels in die linke und rechte A. iliaca communis auf.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 40:

Folgende Aussage(n) zur Lage der Nieren ist/sind richtig:

A) Die Nieren liegen etwa in Höhe des Kreuzbeins.
B) Die Nieren liegen innerhalb des Peritoneums.
C) Die rechte Niere liegt etwas tiefer als die linke Niere.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 41:

Folgende Aussage(n) zur akuten lymphatischen Leukämie im Kindesalter ist/sind richtig:

A) Unbehandelt verläuft die Erkrankung in Wochen bis wenigen Monaten tödlich.
B) Die akute lymphatische Leukämie ist die überwiegende Leukämie im Kindesalter.
C) Die Leukozytenzahl im Blut ist immer deutlich erhöht.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 42:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Ein Diabetes insipidus renalis kann hervorgerufen werden durch

A) eine mangelnde Produktion des antidiuretischen Hormons (ADH) im Nebennierenmark.
B) eine Schädigung des Hypophysenhinterlappens.
C) eine Schädigung des Hypothalamus.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Keine der Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 43:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Ein Cor pulmonale

A) entsteht durch eine akute Drucksteigerung im Lungenkreislauf.
B) entsteht durch eine chronische Drucksteigerung im Lungenkreislauf.
C) ist in seiner akuten Form Folge eins akuten Linksherzversagens
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
Frage 44:

Sie werden zu einem 35-jährigen Patienten gerufen, bei dem aus völligem Wohlbefinden heraus plötzlich Schmerzen im Bereich der rechten Flanke sowie ausstrahlende Schmerzen in die rechte Leiste und Hoden aufgetreten sind und die wellenförmig verlaufen. Folgende Diagnose ist am wahrscheinlichsten:

A) Kolik der ableitenden Harnwege
B) Harnblasenentzündung
C) Gallensteinkolik
D) Akute Pankreatitis
E) Keine der Aussagen A, B, C und D sind richtig.
Frage 45:

Folgende Aussage(n) zum Blutzuckerspiegel ist/sind richtig:

A) Die Höhe des Blutzuckerspiegels hat keinen Einfluss auf den Bewusstseinszustand eines Patienten.
B) Das Absinken des Blutzuckerspiegels unter 50 mg/dl führt zu Bewusstseinsstörungen.
C) Das Ansteigen des Blutzuckerspiegels hat ab 400 mg/dl in der Regel Bewusstlosigkeit zu Folge.
D) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
E) Keine der Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 46:

Folgende Aussage(n) zum Arzneimittelrecht ist/sind richtig:

A) Zubereitung aus Pflanzen und Pflanzenteilen aus Papaver somniferum (Schlafmohn), die nach einer homöopathischen Verfahrenstechnik hergestellt sind und deren Endkonzentration die sechste Dezimalpotenz nicht übersteigt, sowie die Samen sind keine Betäubungsmittel im Sinne des Gesetzes und dürfen auch von Heilpraktikern angewendet werden.
B) Homöopathische Heilmittel können ohne Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz als freiverkäufliche Arzneimittel vom Heilpraktiker hergestellt und in seiner Praxis in Verkehr gebracht werden.
C) Aktive und passive Impfstoffe sind keine Arzneimittel im Sinne des §2 Abs. 1 Nr.4 des Arzneimittelgesetzes und dürfen daher auch vom Heilpraktiker verordnet werden.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 47:

Bei einem Patienten findet sich ein fieberhafter,  katarrhalischer Infekt mit Fieber. Die Tonsillen sind unauffällig. Es fallen weiße Flecken an der Wangenschleimhaut auf. Nach Fieberabfall erfolgt nach drei bis fünf Tagen ein erneuter Fieberanstieg mit großfleckigen Exanthem der Haut. Das geschilderte Krankheitsbild findet sich bei folgender/folgenden Infektionskrankheiten:

A) Diphtherie
B) Masern
C) Scharlach
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 48:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Echinokokkuszysten können die Folge einer Infektion mit Eiern sein vom:

A) Fischbandwurm
B) Schafbandwurm
C) Fuchsband
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 49:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Zum Krankheitsbild der Mukoviszidose passt/passen:

A) Große fettglänzende Stühle
B) Hartnäckiger Husten
C) Körperlicher Entwicklungsrückstand
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 50:

Folgende Kombination(en) von Erkrankung und typischen Sputumbefund ist/sind richtig:

A) Fortgeschrittene Bronchopneumonie – Sputum zäh, glasig
B) Einfache chronische Bronchitis – Sputum weißlich schleimig
C) Akutes Herzversagen mit Lungenödem – Sputum eitrig
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 51:

Folgende(r) Befund(e) spricht/sprechen bei einem Notfall eher für eine akute Lungenembolie als für einen Herzinfarkt:

A) Allmählicher Beginn
B) Schmerz bei Inspiration
C) Atemunabhängiger Schmerz mit Ausstrahlung in den linken Arm
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Keine der Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 52

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Die Schweigepflicht

A) darf unter keinen Umständen gebrochen werden.
B) darf bei Vorliegen eines rechtfertigenden Notstandes gebrochen werden.
C) darf gegenüber der Ehepartnerin eines Patienten gebrochen werden.
D) Nur die Aussagen B und V sind richtig.
E) Keine der Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 53:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Zur Keimfreimachung von Akupunkturnadeln eignet sich

A) Heißluftsterilisation, mindestens 30 Minuten bei 180° C.
B) Das Einlegen in eine Formaldehydlösung.
C) Das Einlegen in 70%igen Alkohol.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 54:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Eine Hypalbuminämie kann verursacht sein durch:

A) ein nephrotisches Syndrom
B) eine Leberzirrhose
C) Gicht
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 55:

Folgende Aussage(n) ist/sind richtig: Bei der Gabe von Penicillinen

A) können gastrointestinale Störungen auftreten.
B) kann es zur Superinfektion durch resistente Bakterien kommen.
C) kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 56:

Folgende Aussage(n) zur akuten Zystitis ist/sind richtig

A) Zu den Symptomen zählen Pollakisurie, Dysurie und Harninkontinenz.
B) Es findet sich typischerweise eine Leukozyturie und Bakteriurie.
C) Differentialdiagnostisch ist auch an eine Pyelonephritis zu denken.
D) Nur die Aussagen A und B sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 57:

Eine 55-jährige Patientin berichtet, dass sie seit 3 Jahren mit zunehmender Häufigkeit unter schmerzhaften Attacken des zweiten und dritten Fingers der rechten Hand leide. Die Finger würden dann bis zu den Fingergrundgelenken erblassen. Im Anschluss komme es zu einer dunkelroten Verfärbung der betroffenen Finger. Die anderen Finger seien nicht befallen. Die Beschwerden würden insbesondere beim Wäschewaschen und beim Hantieren im Tiefkühlschrank auftreten. Seit zwei Wochen habe sie nun eine schmerzende und nicht heilende Wunde an der Fingerkuppe des Zeigefingers. Bei der Untersuchung findet sich an der Fingerkuppe des Zeigefingers eine Nekrose. Außerdem lassen die weiter erhobenen Befunde den Verdacht auf das Vorliegen einer Sklerodermie zu. Folgende Aussage(n) zu dem Krankheitsbild ist/sind richtig:

A) Das Krankheitsbild entspricht am ehesten einem primären Raynaud-Syndrom.
B) Das Krankheitsbild entspricht am ehesten einem sekundären Raynaud-Syndrom.
C) Beim primären Raynaud-Syndrom sind im typischen Fall der 2. Bis 5. Finger unter Aussparung des Daumens befallen.
D) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.
Frage 58:

Eine 36-jährige Patientin berichtet von Hämoptysen, nachdem sie in den letzten zwei Wochen wiederholt während heftiger Hustenanfälle blutig-schleimigen Auswurf beobachtet hatte. Es seien leichtes Fieber, körperliche Abgeschlagenheit und retrosternale Schmerzen aufgetreten. Die Patientin ist seit dem 17. Lebensjahr Raucherin, ca. 30 Zigaretten pro Tag. Die körperliche Untersuchung, insbesondere der Thoraxorgane, ergibt einen unauffälligen Befund. Im Blutbild fällt eine mäßige Leukozytose auf. Folgende Aussage(n) zu dem Krankheitsbild ist/sind richtig.

A) Das Krankheitsbild passt zu einer Tracheobronchitis.
B) Das Krankheitsbild passt zu einem Lungenemphysem.
C) Das Krankheitsbild passt zum Asthma bronchiale.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Nur die Aussagen B und C sind richtig.
Frage 59:

59. Eine 40-jährige Patientin klagt seit Monaten über zunehmende Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Übelkeit und Erbrechen. Leistungsminderung, rasche Ermüdbarkeit, sowie Zeichen eines niedrigen Blutdrucks und Kälteintoleranz. Sie habe außerdem eine deutliche Zunahme der Hautpigmentation und den Verlust der Scham- und Achselbehaarung bei unregelmäßiger Periode bemerkt. Der Kortisolspiegel liegt unter der Nachweisgrenze, ACTH ist extrem erhöht. Der TSH-Spiegel ist deutlich erhöht. Die Schilddrüsenhormonwerte sind grenzwertig niedrig. Das Krankheitsbild passt am ehesten zu folgender Diagnose:

A) Anorexia nervosa
B) Primäre Nebennierenrindeninsuffizienz (Morbus Addison)
C) Hypothyreose
D) Malabsorptionssyndrom
E) Keine der Aussagen A, B, C und D sind richtig.
Frage 60:

Sie werden zu einer 53-jährigen Patientin mit anamnestisch bekannter arterieller Hypertonie und Hyperlipidämie gerufen. Die Patientin berichtet von einem seit Stunden anhaltenden thorakalen Druckgefühl, Schweißausbrüchen und Übelkeit. Sie ist blass, kaltschweißig, ängstlich und unruhig. Es fällt eine Tachypnoe auf. Bei der Auskultation ist die Herzaktion unregelmäßig mit einer mittleren Frequenz von 130/min- Über der Lunge finden sich beidseits fein- bis mittelblasige Rasselgeräusche in den Unter- und Mittelfeldern. Der Blutdruck beträgt 90/45 mmHg. Folgende Aussage(n) zu dem Krankheitsbild ist/sind richtig:

A) Es handelt sich am ehesten um einen beginnenden kardiogenen Schock.
B) Richtig ist eine Schräglagerung der Patientin (ca. 20-30°), wobei Kopf und Oberkörper nach unten, die Bein nach oben gelagert werden.
C) Als Ursache des Krankheitsbildes kommt die bei der Untersuchung festgestellte Rhythmusstörung infrage.
D) Nur die Aussagen A und C sind richtig.
E) Die Aussagen A, B und C sind richtig.