Frage 1:
Welche der folgenden Aussagen zur Suizidalität treffen zu?
Wählen sie zwei Antworten!
A) Bei depressiven Patienten sollte man Fragen nach Suizidgedanken meiden, da diese das Suizidrisiko i.d.R. erhöhen.
B) Suchkranke Menschen sind in erhöhtem Maße suizidgefährdet.
C) Wenn suizidale Patienten nach vorhergiger Verzweiflung plötzlich ruhig und gelöst wirken, ist dies ein Zeichen von Besserung, die Suizidgefahr lässt nach
D) Nur wenige Patienten mit Suizidgedanken kündigen geplante Suizidhandlungen an.
E) In Deutschland sterben mehr Menschen an Suizid als im Verkehr.
Frage 2:
Welche der folgenden Erkrankungen können Ursache einer Perikarditis sein?
1.Rheumatisches Fieber
2.Herzinfarkt
3.Viruserkrankung
4.Fortgeschrittene Niereninsuffizienz
5.Tumorerkrankungen
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig
Frage 3:
Welche der folgenden Aussagen zu akut Auftretenden neurologischen Erkrankungen treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Eine plötzlich Auftretende Schwäche der rechten Hand ist ein Hinweis auf eine Durchblutungsstörung in der rechten Hirnhälfte
B) Eine Subarachnoidalblutung ist eine typische Verletzungsfolge.
C) Ein Apoplex beginnt typischerweise mit akut auftretenden Kopfschmerzen.
D) Schlafentzug kann Auslöser zerebraler Krampfanfälle sein.
E) Eine Subarachnoidalblutung beginnt typischerweise mit akut auftretenden Kopf-schmerzen.
Frage 4:
Welche der folgenden Ratschläge erteilen Sie einem Patienten mit Beschwerden bei ausgeprägter Varikosis an beiden Beinen? Wählen sie zwei Antworten!
A) Er soll viel laufen oder in Ruhe die Beine hochlegen.
B) Er soll viel stehen und sitzen, am besten mit übereinandergeschlagen der Beine.
C) Häufige Saunagänge und warme Vollbäder sind anzuraten.
D) Wechselduschen und Wassertreten ist sinnvoll.
E) Kompressionsstrümpfe sollten nur im Winter getragen werden.
Frage 5:
Welche der folgenden Aussagen zur pathologischen Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese) treffen zu?
1.Petechien treten bevorzugt bei einem Thrombozyten mangel auf.
2.Eine Einblutung in ein Gelenk (Hämarthrose) lässt an einen Mangel oder eine Funktionsstörung von Gerinnungsfaktoren denken.
3.Die Purpura senilis (kleinflächige Hauteinblutung bei älteren Menschen) ist durch einen erniedrigten Quick-Wert (Thromboplastinzeit) bedingt.
4.Ausgedehnte Hämatome treten besonders bei geringen Thrombozyten zahlen auf.
5.Bei schweren Lebererkrankungen ist die Synthese der Gerinnungsfaktoren gestört.
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig.
Frage 6:
Welche der folgenden Aussagen zu Perkussion und Klopfschallqualitäten trifft (treffen) zu?
1.Gedämpfter Klopfschall ist typisch für reinen Pleuraerguss.
2.Gedämpfter Klopfschall ist typisch für einen Pneumothorax.
3.Hypersonor Klopfschall ist typisch für eine Lungenfibrose.
4.Sonorer Klopfschall als Normalbefund anzusehen.
5.Tympanitischer Klopfschall ist typisch über gasgefüllten Darmschlingen.
A) Nur die Aussagen 1 ist richtig.
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig
Frage 7:
Ein 75-jähriger Patient berichtet ihnen von seit längerer Zeit bestehenden Obstipationsbeschwerden. Seit zwei Tagen seien spontan starke Schmerzen im linken Unterbauch aufgetreten, dabei leichtes Fieber um 38°C und Übelkeit. Welche Erkrankung kommt ursächlich am ehesten in Frage?
A) Akute Appendizitis
B) Akute Divertikulitis
C) Kolonkarzinom
D) Morbus Crohn
E) Akute Gastritis
Frage 8:
Typisches Syndrom eines Cushing-Syndroms ist:
A) Muskelschwäche
B) Arterielle Hypotonie
C) Wachstumsbeschleunigung bei Kindern
D) Gesichtsblässe
E) Untergewicht
Frage 9:
Der Maldescensus testis (Hodenhochstand)
1.Ist eine seltene Erkrankung des weiblichen Neugeborenen.
2.Hat eine Auswirkung auf die Fruchtbarkeit.
3.Ist die Folge einer unzureichenden Wanderung der Hoden in den Hodensack.
4.Führt zu einem erhöhten Entartungsrisiko des Hodens.
5.Wird bei Vorliegen eines Gleithodens im Neugeborenen alter durch Entfernung der Hoden therapiert.
A) Nur die Aussage 4 ist richtig.
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.
Frage 10:
Ein bisher gesunder 10-jähriger Junge spielt Fußball. Plötzlich hat er – ohne erkennbaren Anlass – heftige Schmerzen in der rechten Brustseite. Er hustet und wird leicht zyanotisch, Fieber besteht nicht. Es handelt sich am ehesten um:
A) Fremdkörperaspiration
B) Lungenödem
C) Akuten Astmaanfall
D) Eingeklemmte Hiatushernie
E) Spontanpneumothorax
Frage 11:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu?
Wählen sie zwei Antworten! Die Prostatahyperplasie
A) ist eine gutartige Vermehrung des Drüsengewebes.
B) führt zu einer verkürzten Miktionsdauer.
C) kann von einem Prostatakarzinom von einem Tastbefund sicher unterschieden werden.
D) kann zu Inkontinenz bei chronischer Harnretention (Harnverhaltung) führen.
E) wird ausschließlich operativ therapiert.
Frage 12:
Sie vermuten bei einem Patienten einen fortgeschrittenen Darmtumor. Welche Laborwerte/Blutbildwerte erhärten dabei ihre Diagnose? (MCV = mittleres Erythrozytenvolumen; Normalbereich 85-98 fl). Wählen sie zwei Antworten!
A) Thrombozyten 230.000/μl
B) MCV 105 fl
C) Hämoglobin 9,6 g/dl
D) Leukozyten 5400/μl
E) MCV 78 fl
Frage 13:
Welche der folgenden Aussagen zum Lungenödem treffen zu?
1.Atemnot, Husten und schaumiger Auswurf sind typische Symptome.
2.Auslöser eines Lungenödems kann ein Myokardinfarkt sein.
3.Bei einer Hypovolämie besteht ein hohes Risiko für ein Lungenödem.
4.Bakterielle oder virale Infekte können zu einer Erhöhung der Gefäßpermeabilität in der Lunge führen.
5.Die günstigste Lagerung für einen Patienten mit Lungenödem besteht in einer Hochstellung des Oberkörpers und Tieflagerung der Beine.
A) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
Frage 14:
Welche der folgenden Aussagen zur Demenz treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Bei der Demenz vom Alzheimer Typ fällt ein akuter Beginn eines amnestischen Syndroms auf.
B) Die vaskuläre Demenz ist häufiger mit einem Bluthochdruck verbunden
C) Im Rahmen einer AIDS-Erkrankung kann im späteren Verlauf eine Demenz beobachtet werden.
D) Die Alzheimer-Krankheit ist mit Medikamenten heilbar.
E) Bei der Diagnose von Demenzerkrankungen spielen bildgebende Verfahren (z.B. kraniale Computertomographie) keine Rolle.
Frage 15:
Welche Aussage zu Lähmungen trifft zu?
A) Zentrale Lähmung (Schädigung im Zentralnervensystem) gehen einher mit abgeschwächten Muskeleigenreflexen und nachweisbaren pathologischen Reflexen (z.B. Babinski-Reflex).
B) Periphere Lähmung (Schädigung des peripheren Nerven) gehen mit abgeschwächten Muskelreflexen und nachweisbaren pathologischen Reflexen (z.B. Babinski-Reflex).
C) Zentrale Lähmung (Schädigung im Zentralnervensystem) gehen einher mit gesteigerten Muskeleigenreflexen und nachweisbaren pathologischen Reflexen (z.B. Babinski-Reflex).
D) Periphere Lähmung (Schädigung des peripheren Nerven) gehen einher mit gesteigerten Muskeleigenreflexen, pathologische Reflexe (z.B. Babinski-Reflex) sind nicht nachweisbar.
E) Zentrale Lähmungen (Schädigung im Zentralnervensystem) gehen einher mit abgeschwächten Muskeleigenreflexen, pathologische Reflexe (z.B. Babinski-Reflex) sind nicht nachweisbar.
Frage 16:
Welche Aussage zur Tuberkulose trifft zu?
A) Als typischen Auskultationsbefund bei Lungentuberkulose findet man grobblasige Rasselgeräusche.
B) Ein fehlender bakteriologischer Nachweis von Tuberkulosebakterien schließt sich bei tuberkuloseverdächtigem Röntgenbild eine Erkrankung an Tuberkulose aus.
C) Die medikamentöse Behandlung der Tuberkulose erstreckt sich in der Regel über maximal 6 bis 8 Wochen
D) Die höchsten Tuberkulose-Indizien (Erkrankungshäufigkeiten) findet man unter der deutschen Bevölkerung in der Altersgruppe von 0- bis 6- jährigen Kinder
E) Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit und nächtliches Schwitzen können Symptome einer Tuberkulose sein.
Frage 17:
Ein ihnen bekannter Patient mit Alkoholproblemen, der soeben aus dem Krankenhaus nach einer komplikationslosen Appendektomie entlassen wurde, lässt erkennen, dass er halluziniert. Er spricht von kleinen beweglichen Insekten. Sie äußern den Verdacht auf ein Alkoholdelir. Welche weiteren Symptome können noch auftreten?
1.Bradykardie
2.Epileptische Anfälle
3.Agitierte Psychomotorik
4.Obstipation
5.Schlafstörung
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.
Frage 18:
Eine 72-jährige Patientin berichtet Ihnen von Appetitlosigkeit und deutlichem Gewichtsverlust, außerdem von zunehmenden bohrenden Rückenschmerzen in den letzten Wochen. Seite einer Woche sei eine Gelbfärbung der Haut und Skleren aufgefallen. Sie vermuten am ehesten:
A) Eine akute Hepatitis A
B) Ein Pankreaskarzinom
C) Eine chronische Gastritis
D) Eine Leberzirrhose
E) Einen Bandscheibenvorfall
Frage 19:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Eine Amnesie ist eine zeitlich oder inhaltlich begrenzte Gedächtnislücke. Die kann auftreten in Folge einer/eines
1.Commotio cerebri
2.Schweren psychosozialen Traumatisierung
3.Epileptische Anfälle
4.Intoxikation
5.Akuten Hörsturzes
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
Frage 20:
Welche Aussage zur Untersuchung der Wirbelsäule trifft zu?
A) Eine Rippenbuckelbildung bei Rumpfbeuge ist ein Hinweis auf eine Skoliose.
B) Der Schober-Test dient zur Bestimmung der Beweglichkeit der Halswirbelsäule.
C) Das Ott-Zeichen dient zur Prüfung der Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule.
D) Ein Finger-Boden-Abstand (FBA) von 20cm spricht für eine gut bewegliche Wirbelsäule.
E) Das Schober- und Ott-Zeichen wird am liegenden Patienten geprüft
Frage 21:
Welche(s) der folgenden Merkmale spricht (sprechen) für einen Typ II Diabetes?
1.Meist langsamer Beginn der Erkrankung
2.Absoluter Insulinmangel
3.B-Zellen der Bauchspeicherldrüse auf weniger als 10% vermindert
4.Insulinresistenz
5.Starke Neigung zu Ketoazidose
A) Nur die Aussage 1 ist richtig.
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.
Frage 22:
Welche Aussage zu Thrombozyten trifft zu?
A) Sie besitzen einen Zellkern mit einfachem Chromosomensatz.
B) Sie haben eine Lebensdauer von 2 bis 3 Monaten.
C) Sie werden in der Leber abgebaut.
D) Sie werden im Knochenmark gebildet.
E) Sie sind oft erster Hinweis auf eine Lungenerkrankung.
Frage 23:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Auslösende Faktoren eines Karpaltunnel-syndroms können sein:
1.Schwangerschaft
2.Luxation des Handgelenks
3.Diabetes mellitus
4.Alkoholmissbrauch
5.Polyarthritis
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 24:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Typische Zeichen eines akuten Glaukomanfall sind:
1.Nicht eingeschränktes Sehvermögen
2.Weite, reaktionslose (lichtstarre) Pupillen
3.Weicher Augapfel
4.Stark gerötetes Auge
5.Stärkste Schmerzen im Auge mit dumpfer Ausstrahlung
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 25:
Welche der folgenden Aussagen zur Multiplen Sklerose trifft (treffen zu) zu?
1.Die Multiple Sklerose zeigt sich mit zentralen Paresen, Sensibilitäts- und Koordinationsstörungen
2.Die Erkrankung zeigt häufig einen schubförmigen Verlauf.
3.Die Erkrankung setzt meist nach dem 60. Lebensjahr ein
4.Psychische Symptome treten nicht auf.
5.Frühzeitig sind Hirnnerven, besonders der Nervus opticus, betroffen
A) Nur die Aussage 1 ist richtig.
B) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 26:
Ein 65-jähriger Landwirt zeigt ihnen bei einem Besuch an der linken Schläfe ein seit Monaten an Größe zunehmende Hautveränderung. Sie finden ein glasiges, Hautfarbenes Knötchen mit perlschnurartigem Randwall und Teleangiektasien. Welche Haut-veränderung kommt hierfür am ehesten in Frage?
A) Hämangiom
B) Psoriasis vulgaris
C) Malignes Melanom
D) Erysipel
E) Basaliom
Frage 27:
Welche der folgenden Aussagen zu Erregungsbildung und Erregungsleitung des Herzens treffen zu?
1.Bei einem Herzinfarkt kann es zu bradykarden Herzrhythmusstörungen kommen.
2.Die Taktgebung für den Herzmuskel erfolgt im zentralen Nervensystem.
3.Unmittelbar nach einer Herzaktion ist der Herzmuskel normalerweise für eine gewisse Zeit unerregbar (Refraktärzeit)
4.Normalerweise gehen alle Erregungen für eine rhythmische Herzkontraktion vom Sinus-knoten aus.
5.Der Sinusknoten befindet sich an der Herzspitze im Epikard.
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 28:
Bei welchen der folgenden Krankheiten finden Sie meist eine stark erhöhte Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Eisenmangelanämie
B) Polymyalgia rheumatica
C) Angina-Pectoris-Anfall
D) Polyzythämie
E) Plasmozytom
Frage 29:
Welche der folgenden Aussagen zur Candida-Infektion treffen zu?
Wählen Sie zwei Antworten!
A) Eine Candidose (Soor) wird verursacht durch Schimmelpilze.
B) Candida-Pilze finden sich in geringer Konzentration bei einem Teil der gesunden Bevölkerung im Stuhl.
C) Eine Candidose manifestiert sich nur an der Haut.
D) Die Candida-Infektion tritt im Säuglingsalter nicht auf.
E) Eine Candida-Infektion ist gehäuft bei Patienten mit Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes Mellitus) zu finden.
Frage 30:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Ursachen von Ohrgeräuschen (Tinnitus aurium) können sein:
1.Anämie
2.Otosklerose
3.Hypotonie
4.Hypertonie
5.Hirntumor
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 31:
Welche der folgenden Aussagen zu Wirbelsäulenerkrankungen treffen zu?
Wählen sie zwei Antworten!
A) Bandscheibenvorfälle sind eine Erkrankung des hohen Lebensalters (> 65 Jahre).
B) Ein Ausfall des Patellarsehnenreflexes spricht für eine Schädigung im Lendenwirbel-bereich.
C) Ein positives Lasègue-Zeichen ist beweisend für einen Bandscheibenvorfall.
D) Auch ein asymptomatischer Bandscheibenvorfall sollte frühestmöglich operiert werden.
E) Ein Cauda-Syndrom kann zu Blasen- und Mastdarmstörungen führen.
Frage 32:
Welche der folgenden Aussagen zu mit Hautauschlag einhergehenden Infektions-krankheiten treffen zu? Wähle zwei Antworten!
A) Wer einmal Scharlach hatte, erkrankt daran nicht mehr.
B) Eine Gefahr der Rötelinfektion während der Schwangerschaft besteht in der Rötelnembryopathie (sog. Gregg-Syndrom).
C) Die Rötelnimpfung schützt auch vor Ringelröteln.
D) Gürtelrose tritt bevorzugt im Kindesalter auf.
E) Komplikationen einer Maserninfektion sind u.a. die Otitis media, die Pneumonie und die Enzephalitis
Frage 33:
Welche der folgenden Aussagen zum Dickdarmkrebs treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten!
A) Wechsel von Stuhlgewohnheiten kann ein Hinweis auf Dickdarmkrebs sein.
B) Das Risiko für das Auftreten von Dickdarmkrebs ist bei Patienten mit Colitis ulcerosa erhöht.
C) Der Nachweis von Hämorrhoiden bei einem Patient mit „Blut im Stuhl“ schließt einen Dickdarmkrebs weitgehend aus.
D) Als Risikofaktoren werden vor allem fettarme und vegetarische Ernährung diskutiert.
E) Das CEA (Carcinoembryonales Antigen) als Tumormarker ist spezifisch und eignet sich als Früherkennungstest.
Frage 34:
Welche der folgenden Aussagen über Salmonellen trifft (treffen) zu?
1.Der Erkrankungsgipfel einer Salmonellenenteritis liegt in den Wintermonaten.
2.Nach einer Salmonellenenteritis besteht lebenslange Immunität.
3.Salmonellen vom Enteritistyp werden meist von Mensch zu Mensch übertragen.
4.Salmonellen-Dauerausscheider stellen für die Lebensmittelhygiene ein Problem dar.
5.Nach einer Salmonellenerkrankung kann es zu einer reaktiven Arthritis kommen.
A) Nur die Aussage 4 ist richtig.
B) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
Frage 35:
Welche der folgenden Aussagen zur Polyneuropathie treffen zu?
1.Die häufigsten Ursachen für eine Polyneuropathie (in Deutschland) sind Diabetes mellitus und Alkoholismus.
2.Befallen sind ausschließlich sensible und motorische Nervenfasern.
3.Mangelernährung/Malabsorptionen kann die Ursache für eine Polyneuropathie.
4.Polyneuropathie treten auch im Zusammenhang mit Tumorerkrankungen auf.
5.Der Verlust des Vibrationssinnes ist häufig der erste Hinweis auf eine Polyneuropathie
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 2, 3, und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 36:
Welches der folgenden Aussagen zu Herpesviren trifft (treffen) zu?
1.Durch Gabe von Antibiotika kann eine Infektion vermieden werden.
2.Infektionen mit Herpesviren können bei Menschen mit einer Immunschwäche schwerer verlaufen.
3.Nach einer Infektion besteht lebenslange Immunität.
4.Herpesviren können lebenslang in bestimmten Zellen des Menschen persistieren (verbleiben).
5.Mit einer Augenkompilation ist bei einer Herpes-Zoster-Infektion nicht zu rechnen.
A) Nur die Aussage 2 ist richtig.
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig.
Frage 37:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
Eine Tetanie kann auftreten bei:
A) Hypoparathyreoidismus (Unterfunktion der Nebenschilddrüsen)
B) Primärem Hyperparathyreoidismus
C) Chronischer Nebenniereninsuffizienz
D) Massivem sauren Erbrechen
E) Linksherzinsuffizienz
Frage 38:
Bei einem 78-jährigen Patienten finden sich im Rahmen einer Untersuchung wegen Rückenschmerzen multiple Metastasen in der Wirbelsäule. Welches Karzinom kommt hierfür am ehesten als Ursache in Frage?
A) Kolonkarzinom
B) Prostatakarzinom
C) Wilms-Timor (Nephroblastom)
D) Hepatozelluläres Karzinom (primäres Leberkarzinom)
E) Pankreaskarzinom
Frage 39:
Welche der folgenden Aussagen zu Sexualhormonen und Eisprung treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Das Progesteron ist ein Hormon, welches bei der Frau im Gelbkörper und in der Plazenta gebildet wird.
B) Nach der Ovulation (Eisprung) kommt es zu einer kurzfristigen (1-2 Tage) Erhöhung des Progesteronspiegels.
C) Bereits einen Tag vor der Ovulation steigt die Basaltemperatur um mindestens 1°C an.
D) Östrogene werden vor allem in der zweiten Zyklushälfte sezerniert.
E) Progesteron wird größtenteils in der zweiten Zyklushälfte sezerniert.
Frage 40:
Welche der folgenden Aussagen zum Parkinson-Syndrom trifft (treffen) zu?
1.Das Parkinson-Syndrom ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen des höheren Lebensalters.
2.Ursache ist in erster Linie eine Störung im Aldosteron- und Reninstoffwechsel.
3.Es handelt sich um eine rein körperliche Erkrankung ohne jede Beeinträchtigung der intellektuellen Fähigkeiten.
4.Leitsymptom ist ein grobschlägiger Ruhetremor, der willkürlich unterbunden werden kann.
5.Krankengymnastik ist bei M. Parkinson wegen der Symptomatik nicht anzuwenden (kontraindiziert).
A) Nur die Aussage 1 ist richtig.
B) Nur die Aussage 4 ist richtig.
C) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 41:
Welche Aussage trifft zu? Eine Aktivitätssteigerung des sympathischen Nervensystems führt zu einer/einem
A) Erweiterung der Bronchien
B) gesteigerten Bewegung und Tätigkeit des Magen-Darms-Traktes
C) Bradykardie
D) Verengung der Pupillen
E) Blutdruckabfall
Frage 42:
Welche der folgenden Aussagen zu Vitaminen und Vitaminmangel treffen zu?
Wählen sie zwei Antworten!
A) Vitamin-B12-Magel ist i.d.R. die Folge einer Nierenerkrankung.
B) Vitamin C gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine.
C) Vitamin-B-Mangel kann Skorbut auslösen.
D) Vitanin-B12-Mangel kann zu neurologischen Symptomen führen
E) Vitamin-K-Mangel kann zu Gerinnungsstörungen führen
Frage 43:
Eine bisher gesunde 26-jahrige Patientin kommt wegen Erschöpfung und Unruhe in die Praxis. Sie berichtet von Schlafstörungen, Nervosität und Reizbarkeit. Auch würde sie stark schwitzen, die Hände würden zittern und sie leide unter vermehrtem Haarausfall und Durchfällen. Welche Diagnose ist die Wahrscheinlichste?
A) Morbus Addison
B) Neu aufgetretener Diabetes mellitus
C) Alkoholkrankheit
D) Schizophren Psychose
E) Hyperthyreose
Frage 44:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Hinweise auf eine intrakranielle Druck-erhöhung sind:
1.Schwallartiges Erbrechen
2.Peronaeuslähmung
3.Sehen von Doppelbildern
4.Psychische Veränderungen, z.B. Aggressivität
5.Tremor der Hände
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.
Frage 45:
Welche der folgenden Aussagen treffen für die Untersuchung des Knies zu?
1.Eine Stabilitätsprüfung der Bänder erfolgt richtigerweise am stehenden Patienten.
2.Die sog. Tanzende Patella ist ein Hinweis auf einen Kniegelenkerguss.
3.Beim Kind bis 15 Jahre sind O-Beine (Genua vara) physiologisch.
4.Das Schubladenphänomen überprüft eine mögliche Kreuzbandschädigung.
5.Steinmann-Zeichen geben Hinweise auf mögliche Meniskusschäden.
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
Frage 46:
Welche der folgenden Aussagen zu Herzauskultation treffen zu?
1.Bei einer Aortenstenose ist eine Fortleitung des Geräusches in die Karotiden möglich.
2.Eine Spaltung des 2. Herztones ist stets pathologisch.
3.Akzidentelle (zufällig vorkommende) Geräusche sind stets systolisch und ohne eine Fortleitung.
4.Ein funktionelles Herzgeräusch kann bei Fieber auftreten.
5.Die Lautstärke des Herzgeräusches ist ein Maß für die Schwere einer Herzerkrankung.
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.
Frage 47:
Welche der folgenden Symptome/Störungen können bei Patienten mit einer akuten organischen Psychose (akutes organisches Psychosyndrom) auftreten?
1.Zeitlich und/oder örtliche Orientierungsstörungen
2.Wahrnehmungsstörungen
3.Störungen in der Psychomotorik
4.Kardiale Unregelmäßigkeiten
5.Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 48:
Welche der folgenden Aussagen zur Instrumentenaufbereitung trifft (treffen) zu?
1.Bevorzugte Methode der Instrumentendesinfektion ist die Sprühdesinfektion mit einem VAH-gelisteten Flächendesinfektionsmittel. (VAH = Verbund für Angewandte Hygiene)
2.Grobverschmutze Instrumente müssen vor der Reinigung desinfiziert werden. Nach der anschließenden Reinigung ist dann keine erneute Desinfektion mehr erforderlich.
3.Wenn der Heilpraktiker die Instrumentenaufbereitung selbst durchführt, ist keine detaillierte schriftliche Beschreibung des Aufbereitungsverfahrens im Hygieneplan erforderlich.
4.Wieder verwendbare Instrumente, die die Haut durchdringen bzw. mit Blut in Berührung kommen, müssen mit einem validierten Verfahren sterilisiert werden.
5.Für Instrumente, die die Haut durchdringen bzw. mit Blut in Berührung kommen, ist die Heißluftsterilisation der Dampfsterilisation vorzuziehen.
A) Nur die Aussage 4 ist richtig.
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 2 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 1, 3, und 5 sind richtig.
Frage 49:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Mit einem erniedrigten Kaliumwert ist zu rechen:
1.Bei chronischen Diarrhöen
2.Nach Bluttransfusionen
3.Bei metabolischer Alkalose
4.Bei Anorexia nervosa
5.Bei Einnahme von bestimmten Diuretika
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
Frage 50:
Welche der folgenden Faktoren gelten als Risikofaktoren für eine Osteoporose?
1.Übergewicht
2.Immobilität
3.Längerfristige Glukokortikoidtherapie
4.Alter
5.Testosteronsubstitution
A) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
Frage 51:
Welche Aussage zum Differentialblutbild trifft zu?
A) Bei einer Parasiteninfektion tritt eine Eosinopenie auf
B) Ein viraler Infekt führt typischerweise zu einer Linksverschiebung
C) Bei allergischen Hauterkrankungen findet man typischerweise eine Lymphozytose
D) Eine Agranulozytose kann durch eine Medikamenteneinnahme ausgelöst werden
E) Bakterielle Infekte führen i.d.R. zu einer Neutropenie
Frage 52:
Welche der folgenden Aussagen zum Lymphsystem treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Das Lymphsystem stellt ein geschlossenes Kreislaufsystem dar, in dem die Lymphe zirkuliert
B) Die Lymphe wird über die Lymphgefäße in den rechten bzw. linken Venenwinkel (Angulus venosus) abgeführt
C) Die Lymphe wird in die Pfortader abgeführt.
D) Die Lymphe fließt über die Lymphbahn zur Peripherie, um dort über die Kapillaren in das venöse System aufgenommen zu werden.
E) In den Lymphknoten reifen dir B-Lymphozyten zu den Zellen der spezifischen Abwehr heran.
Frage 53:
Unter einer Therapie mit oralen Antidiabetika (Sulfonylharnstoffpräparate, z.B. Euglucon®) können Hypoglykämie auftreten. Welche Risikofaktoren begünstigen das Auftreten solcher Hypoglykämien?
1.Fasten
2.Starker Alkoholkonsum
3.Leberfunktionsstörungen
4.Durchfälle
5.Körperliche Anstrengung
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 54:
Welche der folgenden Aussagen zu einer Norovirusinfektion treffen zu?
1.Jahreszeitliche Häufungen in den Winter- und Frühjahrsmonaten.
2.Die Erkrankungsdauer liegt meist nur bei ein bis zwei Tagen.
3.Nach einer Infektion besteht langjährige Immunität.
4.Die Erkrankten leiden häufig unter wässrigen Diarrhöen, Übelkeit und schwallartigem Erbrechen.
5.Typische ist hohes Fieber über mehrere Tage.
A) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 55:
Welche der folgenden Aussagen trifft für die Milchzähne zu?
A) Das vollständige Milchgebiss besteht aus 24 Zähnen.
B) Der Durchbruch der Milchzähne beginnt durchschnittlich um den 6. bis 8. Lebensmonat.
C) Das Milchgebiss ist durchschnittlich im 12. bis 15. Lebensmonat vollständig.
D) Milchzähne sind gleichgroß wie bleibende Zähne.
E) Alle Milchzähne sind mit durchschnittlich 5-7 Jahren wieder ausgefallen.
Frage 56:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Zu den typischen Syndromen einer Manie zählen:
1.Ein deutlich vermehrtes Redebedürfnis.
2.Neigung zu Selbstüberschätzung.
3.Ein deutlich erhöhtes Schlafbedürfnis
4.Formale Denkstörungen
5.Vermindertes Selbstwertgefühl mit Zweifel an dich selbst
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
Frage 57:
Ein 55-jähriger Patient, seit Jahren starker Raucher, berichtet Ihnen von einer therapieresistenten „Erkältung“ seit über 6 Wochen mit Husten und teilweise blutigem Sputum. Bei der Untersuchung stellen Sie eine Lebervergrößerung und eine klopfschmerzhafte Wirbelsäule. An welche Erkrankung müssen die primär denken?
A) Tuberkulose
B) Lungenödem
C) Asthma bronchiale
D) Metastasierendes Bronchialkarzinom
E) Akute Hepatitis
Frage 58:
Ein Patient berichtet ihnen von ruckartigem, teilweise schmerzhaftem Schnappen des Fingers bei Beugung und Streckung. Welches Krankheitsbild wird hier am ehesten beschrieben?
A) Karpaltunnelsyndrom
B) Schnellender Finger (Digitus saltans)
C) Heberden-Arthrose
D) Ganglion
E) Dupuytren-Kontraktur
Frage 59:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
Typische Symptome der akuten Pankreatitis sind:
A) Heftiger gürtelförmiger Oberbauchschmerz
B) Reiswasserfarbener Durchfall
C) Mechanische Ileus
D) Erbrechen
E) Teerstuhl
Frage 60:
Welche Aussage zur Trigeminusneuralgie trifft zu?
A) Ein typisches Symptom bei der Trigeminusneuralgie ist die Abschwächung des Kornealreflexes
B) Die chirurgische Behandlung der Trigeminusneuralgie besteht in der Entfernung des gesamten Trigeminusnerven
C) Bei einer Trigeminusneuralgie treten in der Regel Schmerzen diffus in der gesamten Gesichtshälfte auf
D) Die Trigeminusneuralgie ist gekennzeichnet durch blitzartig auftretende Schmerzzustände, die nur wenige Sekunden, selten bis zu einer halben Minute anhalten
E) Bevorzugt betroffen von Trigeminusneuralgie sind Männer in der 2. bis 3. Lebens-dekade