Frage 1:
Welche der folgenden Aussagen zu Harnsäure und Gicht treffen zu?
1.Der größte Teil der Harnsäure wird über den Dickdarm ausgeschieden.
2.Beim Menschen ist die Harnsäure Endprodukt des Purinstoffwechsels.
3.Im Gichtanfall ist nicht zwingend eine Hyperurikämie nachweisbar.
4.Fasten kann einen Gichtanfall auslösen.
5.Die häufigste Lokalisation des akuten Gichtanfalls sind die Fingerendgelenke.
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
Frage 2:
Ein 36-jähriger Patient, der vor einer Woche unter einer eitrigen Mandelentzündung gelitten hatte, fühlt sich erneut krank. Bei der Untersuchung fallen Ödeme im Bereich der Knöchel auf, der Blutdruck ist erhöht und im Urin finden sich eine Mikrohämaturie und eine Proteinurie. Sie denken am ehesten an ein/eine
A) akutes Nierenversagen
B) akute Harnwegsinfektion
C) Nierenkarzinom
D) dekompensierte Herzinsuffizienz
E) akute Glomerulonephritis
Frage 3:
Welche der folgenden Aussagen zu Furunkel bzw. Karbunkel treffen zu?
Wählen sie zwei Antworten!
A) Ein Furunkel kann an jeder Stelle der behaarten Haut auftreten.
B) Ursachen für eine Furunkelbildung sind meist virale Infektionen
C) Karbunkel sind in der Regel nicht schmerzhaft.
D) Um eine Zerstreuung der Keime zu vermeiden, ist ein chirurgisches Vorgehen, z.B. eine Inzision des Furunkels zu vermeiden.
E) Die Abheilung eines Furunkels erfolgt in der Regel mit Narbenbildung
Frage 4:
Eine 85-jährige Patientin, von der Sie wissen, dass sie unter einer Herzinsuffizienz leidet, berichtet Ihnen von seit Tagen bestehender Übelkeit mit Brechreiz und visuellen Störungen (Farbsehen). Beim Tasten des Pulses stellen Sie Herzrhythmusstörungen fest.
Sie vermuten am ehesten eine/einen
A) akuten Herzinfarkt
B) Schlaganfall
C) akuten Glaukomanfall
D) Digitalisintoxikation
E) Lungenembolie
Frage 5:
Welche der folgenden Aussagen zur Varizella-Zoster-Virus-Infektion trifft /treffen zu?
1.Der Mensch ist das einzige bekannte Reservoir für Varizella-Zoster-Viren.
2.Gegen die Windpockenerkrankung gibt es eine wirksame Schutzimpfung.
3.Die Inkubationszeit von Windpockenerkrankungen liegt zwischen vier und sieben Tagen.
4.Windpockeninfektionen können zu gefährlichen Begleit- und Folgeerkrankungen führen (z.B. Lungenentzündungen, ZNS-Befall)
5.Die Hautveränderungen bei einer Windpockeninfektion können auch auf der Schleimheut gefunden werden.
A) Nur die Aussage 4 ist richtig.
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
Frage 6:
Welcher der folgenden Aussagen treffen zu? Ursachen für eine Lungenödem können sein:
1.Akutes Nierenversagen
2.Chronische Linksherzinsuffizienz
3.Eiweißmangel bei Hungerzuständen
4.Reizgasinhalation
5.Hypotonie
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
Frage 7:
Welche Aussage zu Bluterkrankungen trifft zu?
A) Bei der perniziösen Anämie handelt es sich um einen Vitamin B6-Mangel.
B) Bei der hämolytischen Anämie werden nicht genügend Erythrozyten gebildet, die
zusätzlich auch noch vorzeitig zugrunde gehen.
C) Bei der Agranulozytose ist die Bildung der Granulozyten zwar normal, aber sie gehen
vorzeitig zugrunde.
D) Bei der Polycythaemia vera kommt es u.a. zu einer krankhaften gesteigerten
Erythrozytenvermehrung.
E) Bei der Polyglobulie sind die Erythrozyten deutlich vermindert.
Frage 8:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen sie zwei Antworten! Typische Nebenwirkungen einer Chemotherapie bei Tumorleidenden sind:
A) Stomatitis
B) Hyperpigmentierung der Handflächen und Fußsohlen
C) Leukozyturie
D) Morgensteifigkeit der Gelenke
E) Haarausfall
Frage 9:
Welche Aussage zum Reizdarmsyndrom trifft zu?
A) Die Diagnose Reizdarmsyndrom wird anhand von krankhaft veränderten
Laborparametern gestaltet.
B) Typisch sind nächtlich auftretende Diarrhöen.
C) Meist kommt es zu einem deutlichen Gewichtsverlust.
D) Es ist durch diätetische Maßnahmen schnell zu heilen.
E) Beim Reizdarmsyndrom sind in Deutschland mehr Frauen als Männer betroffen.
Frage 10:
Welche der folgenden Phänomene passen zu einem Delirium tremens?
1. Illusionäre Verkennung
2. Halluzinationen
3. Desorientiertheit
4. Vegetative Entgleisung
5. Motorische Unruhe
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 11:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen sie zwei Antworten! Mögliche Ursachen eines Zwerchfelltiefstandes sind:
A) Adipositas
B) Asthma bronchiale
C) Lungenemphysem
D) Schwangerschaft
E) Leberschwellung
Frage 12:
Bei einem 56-jährigen Patienten kommt es durch die komplette Verlegung des Gallenganges (Ductus choledochus) aufgrund eines Pankreas-Kopf-Karzinoms zu einem posthepatischen Ikterus. Welche Untersuchungsbefunde sind dafür typisch?
1. Die Urinfarbe ist auffallend hell.
2. Die Stuhlfarbe ist auffallend hell.
3. Im Serum ist das direkte Bilirubin deutlich erhöht.
4. Im Serum ist das indirekte Bilirubin deutlich erhöht.
5. Die Gallenblase ist wenig gefüllt.
A) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.
Frage 13:
Welche Aussage zum Diabetes mellitus trifft zu?
A) Ein Typ I Diabetes mellitus entwickelt sich über Jahre bei sehr adipösen Menschen.
B) Treten bei einem Diabetiker Unruhe, Zittern und Schwitzen auf, so spricht dies am
ehesten für eine Hyperglykämie.
C) Ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust trotz ausreichernder Nahrungszufuhr bei einem Typ
II Diabetiker spricht für eine gute Blutzuckereinstellung.
D) Eine vertiefte Atmung (Kussmaul-Atmung) tritt bei schwerer Hypoglykämie auf.
E) Ein Diabetes mellitus kann sich im Rahmen einer chronischen Pankreatitis entwickeln.
Frage 14:
Welches sind die Hauptgefahren bei Nierenversagen?
1. Hyperkaliämie
2. Hirnödem
3. Überwässerung mit Lungenödem
4. Hämaturie
5. Metabolische Alkalose
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
Frage 15:
Um welches Krankheitsbild handelt es sich bei einem 2-jährigen Kind mit inspiratorischem Stridor am ehesten?
A) Kehlkopfmissbildung
B) Choanalatresie (Angeborener Verschluss der hinteren Nasenöffnung)
C) Laryngitis subglottica (Pseudokrupp)
D) Akute Bronchitis
E) Asthma bronchiale
Frage 16:
Welche Symptome und Erkrankungen können Folge von Alkoholmissbrauch sein?
1. Schlafstörungen
2. Anämie
3. Impotenz
4. Diabetes mellitus
5. Herzmuskelschäden
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 17:
Welche der folgenden Aussagen zum malignen Melanom treffen zu?
1. Bevorzugte Lokalisation sind u.a. Stamm und Extremitäten.
2. Das maligne Melanom hat in den letzten Jahrzehnten an Häufigkeit zugenommen.
3. Völlig pigmentfreie Melanome treten niemals auf.
4. Eine Probeexzision ist zur Klärung des Verdachts indiziert.
5. Maligne Melanome kommen nur an der Haut vor.
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
Frage 18:
Welche der aufgeführten Erkrankungen sind absolute Kontraindikationen für eine Belastung eines Patienten (im Sinne eines Belastungs-EKGs)? Wählen sie zwei Antworten!
A) Akute Aortendissektion (Gefäßeinriss in die Aorta)
B) Arterielle Hypertonie mit systolischem Blutdruck zwischen 140 und 160 mmHg.
C) Abgelaufenem nicht mehr aktive Myokarditis
D) Oberflächliche Thrombophlebitis
E) Schwere pulmonale Hypertonie
Frage 19:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Bei Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) sind neben den Hauterscheinungen folgende Zusatz-Symptome typisch:
1. Nagelveränderung
2. Akute Verwirrtheitszustände
3. Gelenkbeschwerden
4. Häufige schleimig-blutige Stühle
5. Gewichtszunahme und Ödeme
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.
Frage 20:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! Der mechanische Ileus ist zunächst gekennzeichnet durch:
A) Stille über dem Abdomen
B) Kolikartige Schmerzen
C) Hörbar Widerstandsperistaltik
D) Erbrechen von hellrotem Blut
E) Abgang von wässrig-blutigen Stühlen
Frage 21:
Welche der genannten Ursachen kommen für eine neu aufgetretene Hörminderung in Betracht?
1. Medikamentennebenwirkung
2. Felsenbeinfraktur
3. Morbus Menière
4. Multiple Sklerose
5. Otitis media
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 22:
Eine 45-jährige Patientin beklagt seit Monaten bestehende diffuse Schmerzzustände mit uncharakteristischen schmerzhaften Druckpunkten an Muskeln und Sehnenansätzen und vegetativen Störungen (Müdigkeit, verminderte Belastbarkeit, Schlafstörungen). Sie Untersuchung zeigt lediglich weit verteilte Schmerzpunkte. Röntgen und Labor sind unauffällig. Sie denken am ehesten an:
A) Rheumatoide Arthritis
B) Fibromyalgie-Syndrom
C) Sarkoidose
D) Spondylitis ankylosans (M. Bechterew)
E) Arteriitis Temporalis (M. Horton)
Frage 23:
Welche der folgenden Aussagen zur Gürtelrose (Herpes zoster) treffen zu?
1. Typisch ist ein halbseitiger Befall eines oder mehrerer Hautnervensegmente.
2. Die Erkrankung verläuft meist schmerzlos mit starkem Juckreiz.
3. Der Zoster ist die Reaktivierung einer Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus.
4. Die Zosterneuralgien können Monate bis Jahre nach der Infektion persistieren.
5. Meist erkranken junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren.
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
Frage 24:
Welche der folgenden Aussagen zu einer chronischen Hepatitis treffen zu?
1. Von einer chronischen Hepatitis spricht man, wenn diese nach 6 Wochen nicht ausgeheilt ist.
2. Typisch sind akut auftretende, kolikartige Schmerzen im rechten Oberbauch.
3. Ein häufiges Symptom bei Lebererkrankungen ist Müdigkeit.
4. Neben einer Viruserkrankung besteht auch die Möglichkeit einer Autoimmunerkrankung als
Ursache.
5. Eine Komplikation ist die Leberzirrhose
A) Nur die Aussagen 2 und 3 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig.
Frage 25:
Bei welchen der genannten Krankheitsbilder können Sie Ödeme erwarten?
1. Diabetisches Koma
2. Leberzirrhose
3. M. Addison
4. Niereninsuffizienz 5. M. Sudeck
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig.
Frage 26:
Welche der folgenden Aussagen zur Harninkontinenz treffen zu?
1. Durch die Anamnese können alle Formen der Inkontinenz sicher bestimmt werden.
2. Eine Überlaufinkontinenz entsteht z.B. im Rahmen einer Verengung des Blasenausgangs bei
Prostatahyperplasie.
3. Bei älteren Patienten bestehen häufig mehrere Inktontinenzformen gleichzeitig.
4. Urinverlust bei Druckerhöhung im Bauchraum (wie zum Beispiel Husten und Niesen) sind
Symptome einer Stressinkontinenz.
5. Als Dranginkontinenz bezeichnet man eine seltene Entleerung großer Harnmengen.
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
Frage 27:
Welche der folgenden Aussagen zur Gonorrhö treffen zu? Wählen sie zwei Antworten
A) Die Gonorrhö kann auch vom Tier zum Menschen übertragen werden.
B) Einen sicheren Schutz vorn Gonorrhö bietet die Impfung.
C) Eine einseitige Kniegelenkentzündung (Monarthritis) kann auftreten.
D) Die Erkrankung des Neugeborenen (sog. Gonoblennorrhö) kann zur Erblindung führen.
E) Die Inkubationszeit der Gonorrhö beträgt 10-30 Tage.
Frage 28:
Welche Aussage zum Keuchhusten trifft zu?
A) Die Inkubationszeit beträgt wenige Stunden.
B) Die Impfung sollte nicht vor dem 6.Lebensmonat erfolgen.
C) Die Erkrankung hat geringe Kontagiosität (Ansteckungsfähigkeit).
D) Gefährdet sind vor allem Säuglinge, da keine passive Immunität durch die Mutter besteht.
E) Zweiterkrankungen an Keuchhusten sind nicht möglich.
Frage 29:
Welche der Aussagen zum akuten arteriellen Verschluss trifft zu?
A) Beim vollständigen Arterienverschluss hat der Patient in der betroffenen Extremität typischerweise keine Schmerzen.
B) Beim akuten arteriellen Verschluss ist in aller Regel ein deutliches Ödem zu erwarten.
C) Eine Besserung der Symptome ist beim akuten arteriellen Verschluss durch Hochlagerung der Extremitäten zu erwarten.
D) Der abrupte Verschluss einer Extremitätenarterie führt zu einem Druckabfall distal des Strömungshindernisses und zu einer Pulslosigkeit.
E) Bei der körperlichen Untersuchung imponiert die Extremität distal des arteriellen Verschlusses durch eine tiefrote bis bläuliche Verfärbung und eine Überwärmung.
Frage 30:
Welche der folgenden Aussagen zum Insulin treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Insulin wird in den Kupfer-Sternzellen der Leber gebildet.
B) Funktionelle Gegenspieler des Insulins sind: Kortikosteroide, Adrenalin, Glukagon.
C) Insulin fördert die Lipolyse.
D) Insulin fördert den Transport von Glucose in die Muskelzellen.
E) Die Insulinsekretion ist stets konstant über 24 Stunden.
Frage 31:
Welche der folgenden Aussagen zum Alkoholstoffwechsel treffen zu?
1. Der größte Teil des Alkohols wird in der Leber abgebaut.
2. Labormarker für chron. Alkoholmissbrauch sind u.a. GammaGT, MCV (mittleres
Erythrozytenvolumen) und CDT (carbohydratdefizientes Transferrin).
3. Alkohol wirkt protektiv gegen Leberverfettung.
4. Oral aufgenommener Alkohol wird vor allem im Dünndarm und im Magen resorbiert.
5. Die Berechnung der Blutalkoholkonzentration erfolgt nach der sog. Neuner-Regel.
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 32:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen sie zwei Antworten! Eine Nervus peroneus-Lähmung
A) wird meistens dominant vererbt.
B) kann zu einem „Steppergang“ führen.
C) führt zu einem Ausfall des Achillessehnenreflexes.
D) kann zum Hackenfuß führen.
E) kann durch Druckschädigung Fibulaköpfchen (z.B. durch Gipsverband) entstehen.
Frage 33:
Welche der folgenden Aussagen zu Nierenzysten treffen zu?
1. Sie müssen meist operativ entfernet werden.
2. Sie kommen solitär, multipel ein- oder beidseitig vor.
3. Nierenzysten sind meist ein symptomloser Zufallsbefund.
4. Große Zysten können Rücken- und Bauchschmerzen verursachen.
5. Sie entarten häufig Maligne.
A) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Nur die Aussagen 2, 3, 4und 5 sind richtig.
Frage 34:
Welche der folgenden Aussagen für das Lungenemphysem treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Das Lungenemphysem ist durch irreversible Erweiterung der Alveolen gekennzeichnet.
B) Das Lungenemphysem bildet sich nach erfolgreicher Asthma-Behandlung wieder zurück.
C) Das Lungenemphysem kann zur Linksherzbelastung führen.
D) Das Lungenemphysem kann zur Rechtsherzbelastung führen.
E) Das Lungenemphysem hat eine günstige Prognose.
Frage 35:
Welche der folgenden Aussagen zum Calciumhaushalt des Menschen treffen zu?
1. Der Hauptteil des Körper-Calciums befindet sich in freier Form im Blutplasma.
2. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt 10 mg.
3. Sinkt der Serum-Calcium-Spiegel, so bewirkt Parathormon dessen Anstieg.
4. Steigt der Serum-Calcium-Spiegel, sorgt Calcitonin für eine Senkung der
Calciumkonzentration im Serum.
5. Eine Veränderung im Calciumhaushalt kann zu Störungen der neuromuskulären Erregbarkeit
führen.
A) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 36:
Welche der folgenden Aussagen zu Rachitis treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten.
A) Bei Rachitis handelt es sich um eine gestörte Mineralisation es wachsenden Knochens.
B) Ursache kann eine fehlende UV-Bestrahlung sein.
C) Rachitis ist eine typische Erkrankung alter Menschen.
D) Die Erkrankung geht mit einem deutlich erhöhten Calciumspiegel im Blut einher.
E) Die Therapie besteht in Gabe von Vitamin A + E.
Frage 37:
Welche Aussage zur Blutgerinnung trifft zu?
A) Die Thrombopenie ist Folge einer Milzentfernung.
B) Als Petechien bezeichnet man flächenhafte Hautblutungen.
C) Bei Patienten mit Blutungsneigung sollte als Schmerzmittel bevorzugt ASS (Acetylsalicylsäure) eingesetzt werden.
D) Als Folge einer Leberzirrhose kann eine Störung der Blutgerinnung auftreten.
E) Bei einem Patienten, der an angeborener Bluterkrankheit leidet, darf keine venöse Blutentnahme durchgeführt werden.
Frage 38:
Suizide werden mitunter durch Auspuffgase (Kohlenmonoxid-CO) von Verbrennungs- motoren verübt. Welche Aussage trifft zu?
A) Die Affinität (chemische Bindungsstärke) des Kohlenmonoxids (CO) zum Hämoglobin ist etwa genau so groß, wie die des Sauerstoffs (O2).
B) Kohlenmonoxidvergiftung sind nur bei Abgasen von Benzinverbrennungsmotoren zu erwarten.
C) Aufgrund der mangelnden Sauerstoffversorgung zeigen Patienten mit Kohlenmonoxidintoxikation meist eine bläulich-violette Verfärbung der Haut, insbesondere des Gesichtes.
D) Die Gefahren einer Kohlenmonoxidvergiftung bestehen u.a. in innerer Erstickung, Atemlähmung und Herzversagen.
E) Die Behandlung einer Kohlenmonoxidvergiftung besteht in der Inhalation von reinem Kohlenmonoxid.
Frage 39:
Welche Aussage trifft zu? Ein wichtiges Symptom einer akuten postinfektiösen Glomerulonephritis ist/sind:
A) Abbrechende Fingernägel
B) Einseitiger Kopfschmerz
C) Geschmacksstörungen
D) Hörsturz
E) Mikrohämaturie und Proteinurie
Frage 40:
Welche der folgenden Symptome sprechen bei einem Asthmaanfall für einen lebensbedrohlichen Zustand? Wählen sie zwei Antworten!
A) Atemfrequenz > 35/min
B) Herzfrequenz > 140/min
C) Sauerstoffsättigung > 98%
D) Sprechen normal
E) Blutdruck 125/85 mmHg
Frage 41:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Krätze (Scabies) ist eine Hauterkrankung des Menschen. Wählen sie zwei Antworten!
A) Die Krätzmilben haben eine obligat parasitäre Lebensweise, d.h. sie sind ständig auf einen Wirt angewiesen und sind ohne ihn auf Dauer nicht überlebensfähig.
B) Nach dem Infektionsschutzgesetzes (§34) ist bereits bei Verdacht ein Verbot des Aufenthalts und Arbeiten in Gemeinschaftseinrichtungen gegeben.
C) Das Reservoir für Scabies liegt vor allem bei Haustieren.
D) Häufigster Befall der Krätze ist das Gesicht.
E) Die Milbengänge verlaufen i.d.R. im Unterhautfettgewebe.
Frage 42:
Welcher der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen sie zwei Antworten! Das Lasègue-Zeichen
A) kann ein Hinweis für das Vorliegen einer Meningitis sein.
B) wird durch passives Anheben des Kopfes am liegenenden Patienten ausgelöst.
C) wird am sitzenden Patienten geprüft.
D) ist ein Hinweis auf Schädigung des Nervus peroneus.
E) kann als Hinweis für einen Bandscheibenvorfall dienen.
Frage 43:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen sie zwei Antworten! Zeichen einer Hypothyreose können sein:
A) Fettiges, strähniges Haar
B) Warme, gerötete, feuchte Haut.
C) Antriebsarmut und Verlangsamung
D) Raue, heisere Stimme
E) Tachykardie
Frage 44:
Welche Aussage zur Colon-Hydrotherapie (Spülung des Dickdarms mit Wasser) trifft zu?
A) Durch die hohe Wasserdurchströmung ist eine Aufbereitung des Spülgerätes nicht erforderlich.
B) Bei Elektrolyten mangel sollte besonders viel Wasser in den Darm geleitet werden.
C) Bei Verwendung von Kunststoffröhren zur Spülung ist ein Verletzungsrisiko ausgeschlossen.
D) Elektrolytstörungen können auftreten.
E) Bei bekannter Divertikulitis sollte der Spüldruck erhöht werden.
Frage 45:
Welche der folgenden Aussagen treffen zu? Wählen sie zwei Antworten! Ein Patient mit Zöliakie (glutensensitiver Enteropathie) bittet Sie um eine Diätberatung. Sie empfehlen u.a. folgende Nahrungsmittel:
A) Roggen
B) Gerste
C) Reis
D) Weizen
E) Hirse
Frage 46:
Welche Aussage trifft zu? Ein funktionelles Herzgeräusch
A) spricht für eine schwere Herzfunktionsstörung.
B) ist auch ohne Stethoskop auf Distanz gut hörbar.
C) ändert sich bei Lagewechsel nicht.
D) tritt meist in der Diastole auf.
E) Ist ein Herzgeräusch ohne organische Veränderung am Herzen.
Frage 47:
Welche der folgenden Aussagen zur Akne vulgaris treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Bei der Akne wird die Talgdrüsensekretion durch Androgene stimuliert.
B) Betroffen sind mehr Frauen als Männer.
C) Akne beginnt meist nach dem 30. Lebensjahr.
D) Akne kann auch durch chemische Noxen und Medikamente ausgelöst werden.
E) Bei der Akne sind die Schleimhäute besonders betroffen.
Frage 48:
Welche der folgenden Untersuchungen sollten speziell beim Diabetes mellitus zur Erfassung von evtl. Spätkomplikationen regelmä0ig durchgeführt werden?
1. Augenärztliche Untersuchung
2. Kontrolle auf (Mikro-) Albuminurie
3. Pulsstatus und neurologischer Status
4. Darmspiegelung, alle 10 Jahre.
5. Knochendichtemessung
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 3 und 4 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 49:
Welche der folgenden Aussagen zur Kreislaufuntersuchung treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Eine verminderte Blutdruckamplitude spricht für eine Aortenklappeninsuffizienz.
B) Der Radialispuls wird an der Kleinfingerseite des Unterarms getastet.
C) Im Liegen sichtbare Jugularisvenen sprechen für eine Linksherzinsuffizienz.
D) Eine Blutdruckdifferenz von über 20mmHg zwischen beiden Armen (rechts höher als links) ist ein möglicher Hinweis für eine Aortenisthmusstenose.
E) Der Herzspitzenstoß kann im 5. ICR in der linken Medioklavikularlinie getastet werden.
Frage 50:
Welcher Wert bei einem Differentialblutbild eine gesunden Erwachsenen trifft am ehesten zu?
A) Basophile 5-10%
B) Eosinophile 0-6%
C) Segmentkernige Neutrophile 10-20% ␣D) Monozyten 20-30%
D) Monozyten 20-30%
E) Lymphozyten 0-5%
Frage 51:
Welcher der folgenden Aussagen zur Ozontherapie treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Aufgrund der desinfizierenden Wirkung des Ozons ist eine Aufbereitung von Ozongeräten zur Eigenblutbehandlung nicht erforderlich.
B) Bei allergischem Asthma sollte ein reines Ozongas inhaliert werden.
C) Heilpraktikern ist die Ozontherapie grundsätzlich nicht gestattet.
D) Bei intraarterieller Gasmischinjektion besteht Emboliegefahr.
E) Bei Marcumar® Therapie ist die intramuskuläre Injektion von mit Ozon angereichertem Eigenblut kontraindiziert.
Frage 52:
Welche Erkrankung tritt in Deutschland häufiger bei Frauen als bei Männern auf?
A) Hämophilie
B) Rot-Grün-Blindheit
C) Bronchialkarzinom
D) Eisenmangelanämie
E) HIV-Infektion
Frage 53:
Welche Aussage trifft zu? Mit welchen Nebenwirkungen ist bei der Einnahme von Neuroleptika zu rechnen?
A) In mehr als 90% ist eine Leukozytose nach etwa 8 Wochen zu erwarten.
B) In der Regel ist eine Gewichtsabnahme zu beobachten.
C) Eine Störung im Farbensehen klingt nach 2-3 Wochen spontan ab.
D) Von einigen Patienten wird eine quälende Unruhe mit Bewegungsdrang (Akathisie) angegeben.
E) Wegen der häufig zu erwartenden Übelkeit nach Einnahme von Neuroleptika, sollten diese stets mit Antacida eingenommen werden.
Frage 54:
Welche der genannten Faktoren gelten als Risiko für die Bildung von Gallensteinen? Wählen sie zwei Antworten!
A) Männliches Geschlecht
B) Hypertonie
C) Familiäre Desposition
D) Ballaststoffreiche, cholesterinarme Kost
E) Übergewicht
Frage 55:
Zu den möglichen Auslösern eines Angina-pectoris-Schmerzes gehören:
1. Körperliche Belastung
2. Kälte
3. Psychische Erregung, Stress
4. Üppige Mahlzeit
5. Aufenthalt in großen Höhen
A) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig.
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig.
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig.
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig.
E) Alle Aussagen sind richtig.
Frage 56:
Eine Mutter ruft Sie besorgt wegen ihres 7-jährigen Sohnes an. Er habe ganz plötzlich Fieber um 40°C ein feinfleckiges, dicht stehendes Exanthem, das von den Arm- und Leistungsbeugen ausgehend, sich zentrifugal über Hals und Stamm ausbreite. Das Kind Klage über starke Halsschmerzen. Sie vermute am ehesten:
A) Ringelröteln
B) Windpocken
C) Röteln
D) Masern
E) Scharlach
Frage 57:
Eine 60-jährige Frau, sonst gesunde Frau, beklagt akut aufgetretene stechende Schmerzen in der Brust seit dem Vortrag. Bis vor einer Woche habe sie wegen einer Unterschenkelfraktur überwiegend im Bett gelegen. Im Unterschenkel links sei ihr seit ein paar Tagen ein Spannungsgefühl und eine Umfangsvermehrung aufgefallen. Sie haben den Verdacht auf eine/einen
A) akuten arteriellen Verschluss im linken Bein
B) tiefe Beinvenenthrombose links mit Lungenembolie
C) Herzinfarkt
D) Pneumothorax
E) Rippenfraktur
Frage 58:
Welche der folgenden Aussagen zur Urtikaria treffen zu? Wählen sie zwei Antworten!
A) Psychische Faktoren spielen bei der Entstehung keine Rolle.
B) Sie ist eine meist über Jahre in gleicher Intensität bestehende Hauterkrankung.
C) Sie wird überwiegend durch Histamin vermittelt.
D) Neben der Wärmeurtikaria gibt es auch eine Kälteurtikaria
E) Juckreiz spricht gegen eine Urtikaria
Frage 59:
Welche Aussage zur Multiplen Sklerose trifft zu?
A) Die Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des peripheren Nervensystems.
B) Bei der Multiplen Sklerose treten Sehstörungen in Folge einer Makuladegeneration auf.
C) Bevorzugt betroffen von der multiplen Sklerose sind Männer über 50 Jahren.
D) Bei der Multiplen Sklerose können durch Entzündungsherde im Bereich sensibler Bahnsysteme Sensibilitätsstörungen wie Missempfindungen (Parästhesie), Taubheitsgefühle und Schmerzen auftreten.
E) Die Diagnose einer Multiplen Sklerose wird vorwiegend durch EMG (Elektromyographie) gesichert.
Frage 60:
Eine 25-jährige Patientin, die Sie gerade im Rahmen ihrer Diät zur Gewichtsabnahme betreuen, klagt über akut auftretende wellenförmige Schmerzen im linken Unterbauch mit Ausstrahlung uns Genitalem Übelkeit und Brechreiz. Sie können sie kaum untersuchen, weil sie dauernd im Zimmer herumläuft. Sie haben den Verdacht auf
A) Eine Harnleiterkolik
B) Eine Divertikulitis
C) Ein Kolonkarzinom
D) Einen Morbus Crohn
) Eine akute Gastroenteritis